1. Schultag

Wie für so viele Kinder, so begann auch für 37 Buben und Mädchen aus der Marktgemeinde am Dienstag ein neuer Lebensabschnitt. Ab sofort nimmt die Schule für sie und ihre Familien einen hohen Stellenwert im Tages- und Jahreslauf ein. Dieses denkwürdige Ereignis wurde an der Grundschule gebührend eingeleitet. Auch wenn es aufgrund der Hygienemaßnahmen, die sich durch die Corona-Pandemie ergaben, Einschränkungen gab, war es ein herzlicher Empfang. Um diesen zu ermöglichen, wurde er zeitversetzt für die Klassen 1a und 1b durchgeführt. So war der Sicherheitsabstand gewahrt. Die 37 Kinder werden künftig von Regina Sporrer (1a) und Mechthilde Becher (1b) unterrichtet. In der 1a sind es 18 Kinder, davon zehn Buben und acht Mädchen, in der 1b 19 Kinder, davon zwölf Buben und sieben Mädchen.

Erwartungsvoll fanden sich die ABC-Schützen mit den großen bunten Schultüten in Händen in der Aula ein. Zum ersten Mal durften sie ihren Schulpack tragen, den sie gerne zu diesem Anlass mitbrachten. Schulleiterin Andrea Gaßner begrüßte die „Neuen“ herzlich nach dem „Lied „Gemeinsam sind wir stark“. Man wollte diesen ersten Schultag besonders feiern. Dazu hatte jedes Kind mit den Begleitpersonen in der Aula den zugewiesenen Platz gefunden, wozu Namenszettel bereit lagen. Es sei einer der wichtigste Tage im ganzen Schuljahr der Neuanfänger. Für sie beginne etwa Neues, Spannendes und eine interessante Zeit. Es werde so einiges geschehen. Die Schule werde lustig, sicher manchmal auch anstrengend. Am Morgen werden die Kinder schon von ihren Lehrerinnen erwartet. Mit ihnen verbringen die Kinder einige Stunden. Nach der Schule heiße es, Hausaufgaben erledigen, hoffentlich auch das Lesen üben. Aber auch neue Buchstaben schreiben, sporteln und neue Freunde kennen lernen. Das alles müsse man nicht alleine schaffen. Die Lehrer, die Freunde und andere Erwachsene unterstützen die Schüler. Zu dieser neuen Gemeinschaft gehören die Kinder, Eltern und alle an der Schule beschäftigten. „Mal bist Du Helfer, ein anders Mal brauchst Du Hilfe“, doch gemeinsam sei man stark.

Im Anschluss durfte jedes Kind einzeln durch ein Spalier marschieren, das die Kinder der Klasse 2 a beziehungsweise 2 b bildeten. Sie hielten dazu ihre eigene Schultüte vom letzten Jahr hoch. Am Ende empfing die Klasslehrerin die Kinder, um mit ihnen in den Unterrichtsraum zu gehen, in dem sie künftig viele Stunden gemeinsam lernen werden. Die Eltern konnten sie heuer jedoch nicht dorthin begleiten. Für die Kinder begann die erste „Unterrichtsstunde.“ Sie lernten die Handpuppe Mimi kennen, die die 1a regelmäßig besuchen wird. In der 1b ist es Pipo, der dann und wann auftaucht. Beide hatten eine Schultüte dabei, mit kleinen Überraschungen gut gefüllt war für die Neulinge in Form einer Süßigkeit. An der Tafel hingen die Namensschilder, die die Kinder zu ihrem Platz holen durften. Und, sie sahen ein Bild aus der Fibel, die regelmäßig im Unterricht mit eingebaut wird. Denn schon am ersten Tag lernte man diese etwas genauer kennen. Dazu hörten die Erstklässler eine Geschichte. Auch ein kleines Schulanfangslied wurde einstudiert. Und schließlich gab es gleich am ersten Tag eine kleine Hausaufgabe. Denn besagte Fibel, die die Kinder am Dienstag mit nach Hause bekamen und mit dem sie in den kommenden Wochen und Monaten lesen und schreiben lernen, sollten sie daheim schon ein wenig genauer betrachten.

 

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