Aktuelles

. Die Projektwoche zum Thema Alltagskompetenzen mündete am Freitag zum offiziellen Abschluss in einen Musiktag. Allerdings waren und sind die Aktivitäten so vielfältig organisiert, dass es auch im Nachgang noch den ein oder anderen Baustein dazu gibt. Die einzelnen Angebote wurden so konzipiert, dass sie das vorgegebene Thema in einem weiten Bogen abdeckten. Mit verschiedenen Sinnen lernten die Schülerinnen und Schüler dabei Dinge fürs Leben. Nachdem der „Unterricht“ tatsächlich zum aktiven Handeln viel Gelegenheit bot, ist das Erlernte sicher auch nachhaltig in den Köpfen.

Zum Musiktag begrüßte Rektorin Andrea Gaßner alle Schülerinnen und Schüler am Morgen in der Aula, um gemeinsam in den Tag zu starten. Sie versprach ein sehr vielfältiges Programm, das sicher allen viel Spaß und Abwechslung bringt. Mit einem Lied aller Klassen, in dem es unter anderem hieß „Alles klingt, alles singt an dieser Schule“ fand man den Einstieg.

Für den Vormittag erstellten die Lehrer jeweils ein Angebot, das dann klassenweise in Anspruch genommen wurde. Dabei durchlief jede Klasse insgesamt vier verschiedene Stationen, um sich der Musik näher zu widmen. Dieser Tag passte bestens ins Konzept der Schule, die als „Musikalische Grundschule“ von der Landeskoordination Musikalische Grundschule Bayern zertifiziert wurde. Dabei hatte man auch externe Kräfte mit ins Boot geholt. Dazu gehörte Musiklehrerin Brigitte Aigner, die Blockflöte und Akkordeon vorstellte. Die Marktpfeiffer Frontenhausen hatten ebenfalls ihre Instrumente mitgebracht und erklärten sie. Alles weitere wurde von den Lehrkräften abgewickelt. Da wurden Töne und Notenschüssel gemalt, die auf einem Plakat Platz fanden. „Ohren auf!“ hieß es, als es darum ging, Alltagsgeräusche zu hören. Mit Boomwhakers wurden Töne erzeugt. Es gab eine Klanggeschichte und die Möglichkeit, bei einer Massage durch die Schulkameraden zu entspannen. Zusätzlich studierte jede Klasse einen Flahsmob ein. Dieser kam auch beim Finale zum Einsatz. Denn, als man sich am Mittag nochmals zum gemeinsamen Abschluss traf, wurde diese Sequenz von allen Kindern gleichzeitig getanzt. Vom besagten Eingangslied hatte man bewusst zum Beginn die letzte Strophe nicht gesungen, denn sie erklang nun zum Abschied ins Wochenende.

 

 

 

. Die Landfrauen brachten es auf den Weg, dass die „Alltagskompetenzen“ an den Schulen vermehrt Einzug halten. An der Grundschule Simbach war dies die ganze letzte Woche mit verschiedensten Angeboten und Projekten im Besonderen Thema. Da ging es unter anderem auch auswärts. So besuchten Klassen den Alpaka-Hof. Andere hingegen waren auf einem Bauernhof zu Gast. Familie Guggenberger in Haunersdorf begrüßte dazu die Kinder, die erfuhren, was hier alles wächst: Weizen, Dinkel, Soja, Zuckerrüben, Kartoffeln Erdbeeren und Kürbisse. Vor allem kennt man den Hof, weil es gerade auch wieder aktuell heimischen Spargel zu kaufen gibt. Die Schülerinnen und Schüler bekamen all das auch in natura zu sehen. Ebenso Produkte, die daraus erzeugt werden wie Zucker oder Tofu. Vor allem aber widmete man sich dem Spargel und sah, wie er auf den Hof kam, hier gewaschen, sortiert und für den Verkauf vorbereitet wird. Anschließend durfte sich jeder auf dem Erdbeerfeld satt essen. Heiß begehrt waren auch die Butterbrote mit frischer Erdbeermarmelade.

Andere Klasse fuhren zu Familie Jaud in der Gemeinde Ruhstorf. Christoph Jaud erzählte Vieles sozusagen vom Ferkel zum Schnitzel und stellte den Betrieb genauer vor. Dann ging es in die „Geburtsstube“, also in den Abferkelstall und zur Ferkelaufzucht. Die Kinder lernten die Strohschweine kennen, die mehr Platz haben, auf Stroh leben und ein besonderes Futter bekommen. Auch durch den Bullenstall marschierte man. Christoph Jaud zeigte den Schülerinnen und Schülern die tägliche Futterration für die Tiere. Bei den Bullen sind es rund 20 Kilo Mischration, bei den Schweinen drei. Der Mensch kommt mit einem Kilo ungefähr aus. Auch auf die Kinder wartete eine Würstl-Brotzeit, ehe die verbleibende Zeit zum Spielen mit den Ferkeln genutzt wurde.

Alles weitere fand im Schulgebäude statt. So gab es für jede Klasse eine Einheit Klasse2000. Ein Präventionsprojekt, das ohnehin fest an der Schule verankert ist und von Gesundheitsförderin Angelika Klosatermeier umgesetzt wird. Ein anderes Thema beschäftigte sich mit dem umsichtigen digitalen Handeln, wobei sich die Lehrkräfte am Medienführerschein Bayern bei der Umsetzung orientierten. Da ging es zum Beispiel in der Jahrgangsstufe eins um den richtigen Umgang mit dem iPad, während sich die dritten und vierten Klassen etwas intensiver mit dem Chatten auseinander setzten und der Frage nach gingen, was man privat preis geben darf und wo die Grenzen sind.

Zusätzlich gab es ein gesundes Frühstück. Viele Eltern unterstützten die Aktion indem sie ihren Kindern für ein Buffet im Idealfall Saisonales und Regionales mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen mit gaben. Auch die Umwelt-AG leistete ihren Beitrag und hier kam der Gedanke der Umwelt-Schule besonders zum Tragen. Die AG kümmert sich um die beiden Hochbeete und konnte für das Buffet Kresse und Schnittlauch ernten.

Im Nachgang steht nun noch nach den Pfingstferien für einige Tage das „Roller-Fit-Mobil“ an der Schule. Lehrerinnen jeder Jahrgangsstufe ließen sich hierfür schulen. Die City-Roller können unter dem Aspekt der Verkehrserziehung und Geschicklichkeitstraining eingesetzt werden und sorgen während des Sportunterrichts für Bewegung.

 

Anfang Mai machten die beiden dritten Klassen, sowie die 4. Klasse im Rahmen des HSU-Unterrichts einen Ausflug nach Landshut.

Passend zum Thema „Mittelalter“ konnten die Kinder die Burg Trausnitz erkunden. Obwohl coronabedingt noch keine Führungen stattfinden durften, erfuhren die Grundschüler doch so einiges über das Leben von damals! Besonders beeindruckt hat die Kinder eine echte Ritterrüstung, der noch gut erhaltene Wehrgang, die besonders teuren und riesigen Wirkteppiche aus Gold, Silber und Seide oder aber auch der wunderschöne Ausblick vom Söller auf Landshut! Alles in allem war es eine gelungene Reise zurück ins Mittelalter!

Der geneigte Gartler weiß, dass schon jetzt der Grundstein für eine gute Ernte in den kommenden Wochen und Monaten gelegt wird. Und, damit dieses Wissen weiter gegeben wird, ist man auch an der Grundschule Simbach aktiv. Dazu leistet ein Hochbeet neben dem Hartplatz schon längere Zeit gute Dienste. Vor allem ist es der Obst- und Gartenbauverein, der immer wieder vor Ort ist, um mit den Kindern die anfallenden Gartenarbeiten zu erledigen. Allerdings, seit der Corona-Pandemie war hier nicht viel möglich. Deshalb fiel das „Garteln“ weitgehend aus. Allerdings kümmerte man sich weiter ums Pflanzen und die Kinder ums Gießen.
Nun jedoch praktizierte man am Dienstag wieder einmal einen „Arbeitseinsatz“ gemeinsam, nämlich das Hochbeet mit den Erdbeeren auf die nächste Ernte vorbereitet. Dazu kamen Erste Vorsitzende Brigitte Röll und Jugendbeauftragte Daniela Temmen, um mit der Klasse 4a aktiv zu werden. Rektorin Andrea Gaßner begrüßte die beiden Vereinsvertreterinnen und betonte, dass die Erdbeeren mittlerweile ordentlich zulegten, weshalb man nun Hand anlegen musste, um sie auf Vordermann zu bringen. Denn, da waren sie alle einig, jeder zupft gerne die roten Scheinfrüchte und lässt sie im Mund verschwinden.
An  diesem Vormittag wurden die Ableger, die sich mittlerweile bildeten, vorsichtig abgeschnitten, um die zarten Wurzeln nicht zu verletzen. Sie werden nun zwischengelagert, denn künftig wird ein zweites Hochbeet Platz finden. Darum kümmert sich hauptverantwortlich die Umwelt-AG mit Lehrerin Daniela Elsberger. Wenn es befüllt ist, wird die Arbeitsgemeinschaft als Erstes die Ableger in das neue Hochbeet pflanzen. Alle überzähligen Jungtriebe wurden an die Viertklässler für zuhause verteilt. Nachdem man auch sonst schaute, dass die vorhandenen Pflanzen einen optimalen Start ins Frühjahr erhielten, dürfte die Grundlage für eine gute Ernte gesichert sein.

Fotos:

 

Die Schüler der Grundschule Simbach bastelten, mit ihren Lehrern, aus Müll Musikinstrumente.

Die ganze Schulfamilie traf sich am Donnerstag, den 17. März auf dem Hartplatz, stellten sich gegenseitig ihre Musikinstrumente vor und musizierten gemeinsam.