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Richtigen Umgang mit Hunden erlernt

„Sitz, Platz, Bleib“- diese Kommandos kennt jeder. Doch für ein gutes Zusammenspiel zwischen Hund und Mensch muss nicht nur die Gehorsamkeit des Hundes, sondern auch der richtige Umgang vonseiten des Besitzers/ der Besitzerin trainiert werden. Aus diesem Grund besuchte die Hundetrainerin Anna Lena von der Hundeschule „hundherum harmonisch“ die 3. Klasse der Grundschule in Simbach.

Nachdem die Regeln zum Umgang mit dem Hund zuvor im Unterricht besprochen wurden und die Kinder sich Fragen überlegten, konnten die Kinder mit ihrer Lehrerin endlich den tierischen Besuch in der Grundschule empfangen.

Nach dem Kennenlernen konnten die in der Theorie erlernten Inhalte anschließend direkt praktisch mit der Hündin Nayla umgesetzt und ausprobiert werden. So wissen die Kinder nun, wie man die Körpersprache eines Hundes deuten muss, wie man einem fremden Hund gegenübertritt, aber auch welche alltägliche Pflege ein Hund braucht.

Während die Schüler und Schülerinnen an diesem Tag die wichtigsten Regeln praktisch erproben konnten, konnte die Unterrichtseinheit am Freitag mit dem Besuch der Welpen von der Hundetrainerin spielerisch abgerundet werden.

„Sport“ - das war an zwei Tagen an der Grundschule das einzige Fach, das der Stundenplan aufzuweisen hatte. Corona-bedingt wurden heuer die  Bundesjugendspiele an zwei Terminen abgehalten. So war gewährleistet, dass sich nicht zu viele Kinder auf einmal auf dem Platz befanden. Zunächst traten die dritten und vierten Klassen an, ihre Bestleistungen im fairen Wettstreit zu geben und einige Tage später die Jahrgangsstufen eins und zwei. Allen war gemein: die Freude, die sie hatten, wieder einmal mit mehr Kindern gemeinsam aktiv zu sein, war ihnen anzumerken, wobei sich die Disziplinen je nach Jahrgangsstufen auch ein wenig unterschieden.
Doch, bevor die Schüler in die Wettbewerbe starteten, begrüßte sie Rektorin Andra Gassner am Morgen. Sie dankte allen, die an Vorbereitung und Unterstützung beteiligt waren, vor allem Petra Kirschner, welche als Sportbeauftragte die Hauptverantwortliche war. Den jungen Sportlern wünschte sie viel Spaß. Sie betonte aber auch, dass sie mit ihren Leistungen, die sie schaffen, durchaus zufrieden sein dürfen.
Einige Eltern unterstützten das Vorhaben und stellten sich als Riegenführer zur Verfügung. Damit es keine Verletzungen gab, wärmte man sich zunächst ordentlich auf. Dann ging es beim Zielsprung darum, in mehrere Zonen zu springen, die mit Reifen gekennzeichnet waren. Jeder Schüler hatte vier Versuche bei freier Wahl der Landezonen. Beim Wendesprint musste man auf Kommando los sausen. Vier Kartons galt es zu überwinden und dann schnellstmöglich wieder zum Ausgangspunkt zurück zu gelangen. Beim Zonenweitwurf gab es ebenfalls vier Versuche. Dann hieß es, laufen im Karree. Bei diesem Transportlauf waren die Ecken weit voneinander entfernt. Als Transportmittel kamen Wäscheklammern zum Einsatz, die jeweils am Ende jeder Runde an die nächsten Läufer übergeben wurden. Getestet wurde beim „Froschsprung“, wie weit man springen konnte.
Zum Abschluss hieß es nochmals, Ausdauer zu beweisen und um den Platz zu laufen. Nach so viel Bewegung und Anstrengung kam das Eis, das der Elternbeirat zum Abschluss allen Kindern spendierte, gerade recht.
Am Ende stand fest: Es beteiligten sich insgesamt … Kinder. Davon errangen … eine Ehrenurkunde. … Buben und Mädchen erkämpften sich eine Siegerurkunde und alle weiteren eine Teilnehmerurkunde. Diese werden im Rahmen der Zeugnisausgabe am letzten Schultag vor den großen Ferien mit verteilt.

 

Es dürfte wohl eine ganze Generation in der Gemeinde Simbach sein, der der Name Lilo Lobmaier ein Begriff ist. 27 Jahre wirkte sie als Lehrerin an der hiesigen Schule, bis sie zum Ende des letzten Schuljahres ausschied. Corona-bedingt fand nun die offizielle Verabschiedung erst jetzt statt. Dabei wurde deutlich, welche Verdienste sich die „Lehrerin mit Leib und Seele“ erwarb, wobei die Feierstunde auch nach dieser langen Zeit nicht weniger persönlich und herzerfrischend war.
Zur Mittagsstunde versammelten sich am Donnerstag Kolleginnen und ehemaliges Kollegium, Erster Bürgermeister Herbert Sporrer, Elternbeiratsvorsitzende Verena Appinger und weitere geladene Gäste um Lilo Lobmeier und ihre Familie in der Schulaula. Begrüßt wurden sie von der Klasse 4b musikalisch, ehe Rektorin Andrea Gaßner die Abschiedsfeier mit einer Rückschau einleitete.
Nach dem Abitur begann ihr Studium Lehramt an Volksschulen, das sie 1980 mit der ersten Lehramtsprüfung abschloss. Danach wirkte sie an der Hauptschule Arnstorf, bis die Lehramtsanwärterin 1984 die Zweite Lehramtsprüfung ablegen konnte. In Arnstorf blieb sie bis 1993 und täglich „hast Du mit viel Herz mit den Schülerinnen und Schülern gearbeitet.“
Ab 1993 war sie an der VS Simbach als Betreuungslehrerin tätig und war mit den Schülern auch so manches Mal auf Reisen. Ihr letztes Schuljahr war zugleich für Andrea Gaßner das erste an der Grundschule Simbach. Sie durfte Lila Lobmeier als freundliche, hilfsbereite Kollegin kennenlernen. Ihr lag das Wohl der Schulkinder am Herzen. Wo immer sich Gelegenheit findet, ein Kind zu unterstützen und zu fördern, Freude am Lernen zu vermitteln, ist sie im Einsatz. Denn auch, wenn sie seit September 2020 in den Ruhestand versetzt wurde, ist sie als Sprachpatin Teil des Teams und somit einmal wöchentlich an der Grundschule Simbach, woran sich auch künftig nichts ändern wird.
Erster Bürgermeister Herber Sporrer lernte sie als „Mama-Typ“ im positivsten Sinne kennen, als Ansprechpartnerin in Sorgen und Nöten. Sie vermittelte nicht nur Wissen, organisiere auch viele sportliche Dinge. Mit ihrem Weggang veränderte sich auch das „Fundament“ der Schule ein Stück.
Elternbeiratsvorsitzende Verena Appinger charakterisierte die scheidende Kraft als herzliche, gute und engagierte Lehrerin. Sie verabschiedete sie im Namen aller Eltern. Unzählige Kinder begleitete Lilo Lobmaier durch die Grundschulzeit und bereite sie damit auch auf die weiterführenden Schulen vor. Sie sei ein herzlicher, offener Typ. Oft werde lapidar geäußert, dass die Lehrer jeden Nachmittag und in den Ferien frei hätten. Nach der Home-Schoolingzeit sollte sich dieses Bild verändert haben. Sie seien nicht nur Wissensvermittler, sondern bauen auch Beziehungen zu den Schülern auf. Verena Appinger dankte mit einem Gutschein und Blumen für ihren Einsatz zum Wohle der Kinder. Das Kollegium ließ es sich nicht nehmen, einen musikalischen Beitrag zur Verabschiedung zu leisten und konnte mit einem gelungenen Lied, unterstützt von Brigitte Aigner, glänzen. Ein Text, der extra auf die scheidende Kollegin zugeschnitten war, in dem es hieß „Die Grundschulzeit ist vorbei.“ Mit einer Orchidee und einem Reisegutschein schickte man sie sozusagen in Pension.
In ihrer Rückschau erinnerte sich Lilo Lobmaier an viele Schulrats- und Chefbesuche, doch sie waren bei weitem nicht so aufregend wie dieser Tag. Sie gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Als sie als Neuanfängerin mit der Schultüte nach Hause kam, stand für sie bereits fest: „Ich möchte auch mal so ein Fräulein werden.“ Sie werde viele Dinge vermissen, es gab in fast 40 Jahren sehr viele schöne Erlebnisse, Begegnungen und Erfahrungen, dazu gehörten so manche Fahrten. Vieles habe sich geändert, aber sie verlor nie die Freude an diesem Beruf. Den jungen Kolleginnen konnte sie nur mitgeben, dass es wirklich eine erfüllende Tätigkeit sei. Die Pandemie zeige wieder, Lehrer könne man nicht ersetzen. Die Aufgabe, Kindern beim Start ins Schulleben zu begleiten, ihre Begabungen und Entwicklung zu fördern – was gebe es Schöneres? Sie dankte ihrer Familie, die sie immer mittrug und allen, die sie während ihrer Tätigkeit unterstützten.

 

Muxmäuschenstill war es in der Turnhalle, wenn Andreas Busche sprach. Er war auf Einladung des Elternbeirates der Grundschule vor Ort, um den Schülerinnen und Schülern der beiden vierten Klassen ein gewisses Rüstzeug an die Hand zu geben, selbstbewusst zu werden und dabei trotzdem Kind zu bleiben.

Dem Elterngremium ist es wichtig, diese insgesamt vier Nachmittage alljährlich für die „Großen“ zu organisieren. Deshalb sucht man immer wieder auch nach Sponsoren und das mit Erfolg. Betriebe aus Simbach und Haunersdorf unterstützten die Aktion heuer finanziell. Ebenso Erdgas Südbayern. Letztere als Hauptsponsoren mit einem Betrag von 500 Euro. Stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende Daniela Temmen und Elternbeiratsmitglied Sandra Scheibel bedankten sich daher stellvertretend bei Jasmin Reif, Marketing und Unternehmenskommunikation Region Nord am letzten Nachmittag mit eine Blumenstrauß für die Zuwendung. Die Vertreterin von ESB Energie Südbayern hatte oben drein für jedes Kind eine sommerliche Schirmmütze als Geschenk mit dabei. Die beiden Frauen hoben aber auch heraus, dass dank aller Unterstützer die Kosten von ursprünglich 64 Euro je Teilnehmer auf elf Euro für die Eltern reduziert werden konnten. Sie sind auch die Hauptorganisatorinnen dieses Angebots.
Am Mittwoch ging dieser Präventionskurs zu Ende. Bis dahin hatten die Kinder viel gelernt und zwar im Gespräch, aber auch spielerisch mit verschiedenen Elementen, so dass das Kinderschutztraining gegen Gewalt, Mobbing im Internet  und andere Bereiche durchaus nachhaltig ist. Namens der Schule bedankte sich der Klassenlehrer der 4b Dominik Beer bei allen, die diese Aktion ermöglichten.
Andreas Busche war an den beiden zurückliegenden Montagen und Mitwochen an der Grundschule Reisbach, um die Klassen 4a und 4b jeweils getrennt voneinander zu schulen.
Dabei lernen die Kinder, dass Konflikte durchaus zum Leben gehören und auch sie schon gefordert sind, den Alltag richtig einzuschätzen. Für die Buben und Mädchen ist es wichtig, zu entscheiden, wann sie bewusst „nein“ sagen sollen und woran sie Gefahren erkennen. Aber auch, wie sie sich in der Gruppe behaupten können. Letztlich braucht der richtige Umgang mit Spielpartnern und Erwachsenen ein gesundes Selbstvertrauen, das es zu schulen gilt. In diesem Kinderschutztraining erlernten die Kids im spielerischen Umgang miteinander mit diesen Situation umzugehen, ihren Alltag bewusst wahrzunehmen und damit verbundene Herausforderungen zu meistern.
Nachdem KidsPro schon seit vielen Jahren in Sachen Sicherheitstraining und Konfliktlösung für Kinder, aber auch Jugendliche und Erwachsene tätig ist, konnte man seither viele positive Erfahrungen sammeln. Auch in Simbach ist man überzeugt von diesem Sicherheits- und Verhaltenstraining, weshalb man es alljährlich den Viertklässlern, bevor sie in eine andere Schule wechseln anbieten möchte.

Großzügig gespendet haben:

- Soziales Familienwerk Simbach

- Maierhofer Bau GmbH, Simbach

- ESB Energie Südbayern

- Kapstok Slow Fashion, Inh. Stefanie Seidl

- Kfz-Werkstatt Alois Pledereder, Simbach

- Allianz Versicherung Scheibel OHG, Simbach

- Pflegedienst Lifeline, Simbach

- Heizung Brunner, Haunersdorf

- Glaserei Ertl, Simbach

- Firma Martin Gruber, Haunersdorf

- Firma 3ks Profile GmbH, Simbach

- Appinger Kabelsysteme GmbH, Haunersdorf

- VR-Bank Rottal-Inn eG

- Schwinghammer e.K., Simbach

- Kfz-Elektrik Erich Appinger, Haunersdorf

- Brugger Haustechnik GmbH, Simbach

- Insektenprofi Markus Petzko, Haunersdorf

- Klima- und Fahrzeugtechnik Appinger, Haunersdorf

- Tankstelle Leonhard Sommer, Simbach

- Spargelhof Guggenberger, Haunersdorf

 

 

 

Erstklässler als Wiesenforscher unterwegs

Zum Lehrplanthema Wiese besuchten die beiden ersten Klassen der Grundschule Simbach die Kräuterpädagogin Frau Christine Aigner. Zuerst erkundete die Klasse 1a mit ihrer Lehrerin Regina Sporrer die Wiesen und ihre Bewohner rund um den Hof in Böckel. Anschließend war die Klasse 1b mit ihrer Lehrerin Mechthild Becher an der Reihe. Frau Eva Fischer begleitete beide Gruppen. Bei strahlendem Sonnenschein untersuchten die Kinder mit Becherlupen kleine Tiere, betrachteten Pflanzenteile ganz genau und lernten neue Blumen kennen. Frau Aigner wies die Kinder auf einen sorgsamen Umgang mit Pflanzen und Tieren hin. Zum Abschluss durfte jede Klasse ein gemeinsam gestaltetes Wiesenbild zurück an die Schule mitnehmen. Finanziert wurde die Wiesenführung vom Bund Naturschutz.