Aktuelles

Für die Gesundheit der Kinder

AOK übergibt Urkunde für Teilnahme der Grundschule am Präventionsprojekt „Klasse 2000“

 

Simbach. (nik) Kurz vor der Nachricht über die Schließung von Schulen und KiTas hatte die Grundschule Simbach noch einmal Besuch bekommen. Und zwar ausgerechnet von den Gesundheitsexperten der AOK. Jedes Jahr schauen die Herrschaften in Simbach vorbei und lassen sich über die Erfolge des Projekts „Klasse 2000“ berichten. Dahinter steckt nämlich ein präventives Gesundheits-Konzept, für das die AOK die Patenschaft übernimmt.

 

„Ziel ist es, Grundschulkindern zu vermitteln, wie wichtig es ist, auf die eigene Gesundheit zu achten“, sagte Georg Kagermeier, Chef der AOK-Direktion Straubing-Bogen und Dingolfing-Landau. Und damit sprach er nicht nur die Maßnahmen an, die aktuell im Zuge der Corona-Krise zu beachten sind. Das Projekt „Klasse 2000“ zielt auf alle Komponenten der kindlichen Gesundheit ab.

Da geht es zum einen um gesunde Ernährung und ein reichhaltiges Frühstück. Die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit wird behandelt und auch die Wichtigkeit von Bewegung und Schlaf. Doch die Lehreinheiten, die von Fachkräften an den teilnehmenden Schulen vermittelt werden reichen noch weiter. Probleme in der Klasse, Konfliktlösung, Respekt, Achtsamkeit und eine angemessene Streitkultur werden vermittelt. „Denn gesund ist ein Kind dann, wenn es physisch, psychisch und sozial stabil ist“, weiß Kagermeier.

Das Präventionsprogramm der OK läuft gesamt über einen Zeitraum von vier Jahren, also einmal die komplette Grundschulzeit hindurch. Die Schüler, für die die AOK die Patenschaft in Simbach übernommen hat, sind heute schon in der dritten Klasse. Entsprechend angepasst sind auch die Inhalte, die ihnen durch Präventionsberater und Ernährungswissenschaftler wie die Diplom-Ökotrophologin Andrea Götz vermittelt werden.

Insgesamt unterstützt die AOK bayernweit über 1.650 Grundschulklassen mit mehr als 35.000 Schulkindern. Wer sich für diesen sinnreichen Unterricht für´s Leben und die Gesundheit interessiert, kann seine Schule und/oder Klasse jederzeit anmelden. Ansprechpartner hier in der Region ist Matthias Reisinger, Geschäftsstellenleiter der AOK Dingolfing-Landau.

 

 

 

An Unsinnigen Donnerstag besuchte der Bürgermeister Herbert Sporrer und das Simbacher Prinzenpaar, mit seinem Gefolge, die Grundschule Simbach. Maskiert und in Feierlaune tanzten und feierten die Schüler mit den Gästen.

 

 

 

Passend zur Faschingswoche lud die GS Simbach die Vorschulkinder aus dem „Haus der kleinen Füße“ zusammen mit ihren Erzieherinnen ein, gemeinsam eine musikalische, lustige und bewegte Schulstunde zu verbringen.

Nach der Begrüßung unserer kleinen Gäste startete die Klasse 1b zusammen mit der Religionslehrerin Frau Tanja Schnurr. Sie hatten eine Klanggeschichte „Jesus heilt den blinden Bartimäus“ vorbereitet. Gespannt lauschten die Vorschulkinder der Erzählung und musikalischen Ausgestaltung.

Im Anschluss daran sangen die Kinder der Klasse 3b zusammen mit Frau Andrea Gaßner das lustige Lied vom Fritz, dem kleinen Dackel. Dieser wackelt stolz durch die Straßen, liebt Himbeereis und hat keine Angst vor großen Hunden. Danach wechselten die SchülerInnen zu den Bhoomwhackers. Damit gestalteten sie das Kinderlied „ Hänschen klein“. Zum Abschluss zeigten die 3.Klässler einen englischsprachigen „Blechdance“. Dabei waren die Vorschulkinder herzlich eingeladen mitzutanzen.

Beschwingt und gut gelaunt konnten alle ihren Tag in Schule oder Kindergarten weiter verbringen.

Erstklässler zum Kasperltheater eingeladen

Der Kindergarten hat, wie auch schon in den letzten Jahren, die Kinder der beiden ersten Klassen zum Kasperltheater in die Turnhalle eingeladen. Sie durften sich das Stück „Kasperl bei den Dinos“ von der Bayerischen Puppenbühne (gespielt von Ramona und Michael Enze) anschauen. Die Kinder unterstützten Kasperl und Seppl eifrig dabei den kleinen Dino, den sie beim Schwammerlsuchen gefunden haben, zu seiner Mama zurückzubringen. Mit einem fröhlichen „Tri-tra-trallala“ verabschiedeten sich die Kinder am Ende vom Kasperl und seinen (neugewonnenen) Freunden.

Vom ABC und 1x1

Infoabend zur Einschulung für Eltern von Schulanfängern in der Grundschule abgehalten

 

ABC, die Katze liegt im Schnee… Soweit ist für die Einschulung durchaus alles klar. Doch was gibt es neben diesem Kinderreim alles zu beachten, wenn der Sprößling bereit zur Einschulung ist? Und wann ist ein Kind eigentlich bereit dazu? Diese und mehr Fragen klärten die Fachkräfte der Grundschule Simbach kürzlich in einem Infoabend für Eltern von ABC-Schützen.

 

Rechtliche Grundlagen, die Kriterien zur Schulfähigkeit, ein Kurzportrait der Grundschule, Erfahrungsberichte von Erstklasseltern, Infos zum Bustransport und noch viel mehr rund um die Schuleinschreibung gab es beim Infoabend zu berichten. Rektorin Andrea Gaßner und Lehrerin Regina Sporrer informierten die Eltern umfassend.

Demnach sind Kinder schulpflichtig, wenn sie bis zum 30. Juni 2020 sechs Jahre alt werden, im Vorjahr zurückgestuft wurden oder auch (nach Absprache) zwischen dem 1. Juli und dem 30. September 2020 sechs Jahre alt werden bzw. zwischen dem 1. Oktober und 31. Dezember 2020 sechs Jahre alt werden (hier auf Antrag der Eltern) und in Ausnahmefällen (und unter Voraussetzung eines schulpsychologischen Gutachtens) wenn die Kinder ab 1. Januar 2021 erst sechs Jahre alt werden oder noch jünger sind. In jedem Fall haben die Eltern jedoch zur Schuleinschreibung zu kommen und die Details zu ihrem individuellen Fall mit den Lehrkräften zu besprechen.

Doch ist ein Junge oder Mädchen denn schon bereit, die Schulbank zu drücken, nur, weil es sechs Jahre alt ist? „Meistens ja, manchmal nein“, lautet hierzu die Antwort. Denn um das ABC und 1x1 zu pauken muss ein Kind gewisse körperliche, sozial-emotionale und auch kognitive Voraussetzungen erfüllen. So sollte es beispielsweise auf einem Bein hüpfen, rückwärts gehen, eine Schleife binden oder auch mit Schere und Kleber umgehen können. Zudem sollte ein Bewusstsein für das Miteinander, also die Kontaktaufnahme mit anderen, ein Regelverständnis oder auch die Fähigkeit, sich zu konzentrieren, etwas Ausdauer zu haben und überhaupt lernen zu wollen, gegeben sein. Weiter sind Raumvorstellung, Sprechvermögen oder zum Beispiel auch Zeitbeziehungen gefragt.

Um das Kind optimal darauf vorzubereiten, hilft natürlich eine liebevolle Umgebung Zuhause, sowie Struktur und Disziplin und eine bildungsfreundliche Atmosphäre. Hierunter fallen unter anderem die regelmäßige Kommunikation mit dem Kind und auch das gemeinsame Lesen. Für gewöhnlich ist das alles jedoch ein Klacks für die Kleinen und die verschiedenen Tests, die die Lehrer beim Einschulungstermin mit dem Kind machen, wird eher zum abwechslungsreichen Spielvergnügen. Kein Grund also, Bammel vor diesem Termin zu haben, der übrigens am 24. März ab 13 Uhr stattfindet (die Eltern werden noch über die genauen Termine informiert). Und auch kein Grund, vor dem „Ernst des Lebens“, nämlich dem Schulanfang selbst zu zittern.

Wie Helga Sporrer, Mama einer Erstklässlerin, nämlich berichtete, kann Schule durchaus ein spannendes Vergnügen sein und die ganze Lernerei ein großes Abenteuer. Übrigens auch für all jene Kinder, deren Eltern den ganzen Tag über arbeiten müssen. Die Grundschule bietet nämlich in Kooperation mit der Marktgemeinde eine Schulkindbetreuung am Nachmittag an. Herr Alexander Pichlmaier gab hierzu Informationen über Organisation und Anmeldung bei der Schulkindbetreuung. Frau Andrea Brunner, begleitet von  Andrea Winkler, Aufsichtskräfte in der sog. "SchuKi", informierte ihrerseits über die spaßigen Stunden am Nachmittag. Und dann gab es noch Infos zur Busbeförderung und die, dass die Kindergartenkinder aus dem „Haus der kleinen Füße“ vorab schon einmal „Schulluft schnuppern“ werden. Gegen Schuljahresende darf die ganze Vorschulbande den Erstklässlern einmal über die Schulter schauen und sich somit einen ersten Eindruck darüber verschaffen, was alsbald alles Tolles auf die zukommt.